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zur Geschichte des Fechtsports
Schon vor 4000 Jahren hatten die Chinesen Waffenmeister und in einem heiligen Buch wurde die Grundlage der Waffenffenführung festgehalten. Aus Ägypten stammt ein Halbrelief aus dem Jahre 1190 v. Chr., welches eine mit säbelähnlichen Waffe und Maske ausgerüstete Wache zeigt. Bei den Griechen erschienen die ersten Waffenschulen und bei den Römer schliesslich erhielten die Soldaten und Gladiatoren richtige Fechtlektionen.
Der Ursprung des Fechtsports liegt in Spanien, wo dieser jedoch noch in sehr statischer Form ausgeführt wurde. 1410 erschien in Italien das erste Fechtbuch und gegen Mitte des 16. Jahrhunderts haben die Fechtmeister richtige Schulungskurse ausgearbeitet, welche noch heute z.T. als Grundlage der Fechttheorie. In Frankreich wurde 1567 die französische Fechtschule gegründet.
Anfangs 17. Jahrhundert erlebte der Fechtsport einen richtigen Aufschwung: erstmaliges Auftauchen des Floretts, Erfindung der Maske und ausführliche Studien über Positionen und Bewegungsabläufe wurden vielerorts veröffentlicht.
Hier liegt wahrscheinlich der wahre Ursprung des modernen Fechtsports. Anlässlich der ersten Olympischen Spiele 1896 wird bei Männer mit Florett und Säbel gekämpft. 1910 kommt der Degen dazu. Bei den Frauen wird 1924 das Florett, 1996 der Degen, und - mit grösster Wahrscheinlichkeit - im Jahr 2004 der Säbel eingeführt
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